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Thema: Saibling

Der Saibling

Der Saibling gehört zu der Familie der Lachsfische und typisch für diese Gattung ist die sogenannte Fettflosse und der stromlinienförmige Körperbau.

Zu finden ist dieser Fisch eher auf der Nordhalbkugel der Erde, bis hin zu den arktischen Gewässern und bevorzugt kaltes, klares Süßwasser.

Der Saibling zählt zu den beliebtesten Speisefischen und ist sehr beliebt bei Restaurants, wo Fisch auf der Speisekarte angeboten wird. Die Aufzucht ist in Teichen, Becken, aber auch in Kanälen möglich und ist vergleichbar mit der Züchtung von Forellen. Nur die Laichfischhaltung ist wesentlich schwieriger, da es höhere Erbrütungs- und Aufzuchtverluste gibt. Daher sind die Eier, oder Setzlinge, teurer bei der Anschaffung, als bei Forellen.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Saibling Arten:

  • Bachsaibling
  • Seesaibling

Der Bachsaibling

 

Diese Art von Saiblingen kommt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas, wurde aber im 19. Jahrhundert durch Züchtungen auch bei uns in Europa heimisch. Sie zählen zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen, verändern aber ihre Farben im Laufe der Jahre.

Der Bachsaibling hat einen spindelförmigen Körperbau mit sehr kleinen Schuppen, einen großen, spitzlaufenden Kopf und ähnelt daher sehr einer Forelle. Die Grundfärbung am Rücken ist dunkel- braungrün, mit zahlreichen, gelben Flecken versehen, die zu einer Marmorierung verfließen. Der Bauch hingegen ist gelblich, bis kräftig rot.  Der langgestreckte, nach vorn zugespitzte Körper hat einen schlanken, hohen Schwanzstiel. Die Schwanzflosse deutlich eingebuchtet. Bei dieser Saiblings Art ist auch eine Fettflosse vorhanden.

Durchschnittliche Größe eines Bachsaiblings beträgt zwischen 35 und 55 cm und kann bis zu 1kg schwer werden.

Zum Laichen bevorzugen sie strömendes Gewässer, ähnlich wie bei Bachforellen. Die Weibchen legen bis zu 2000 Eier, die in kiesigen Grund gelegt und dann mit Kies bedeckt werden. Die Laichzeit ist zwischen Oktober und März.

Als Nahrung dienen wirbellose Tiere wie z.B. Insektenlarven, Würmer, Schnecken, oder auch Bachflohkrebse. Größere Exemplare fressen auch kleine Fische.

 

Der Seesaibling

 

Der Seesaibling kommt in küstennahen Meeresgewässern, als auch in Seen weiten Teilen Europas vor z.B. in den Alpen, Pyrenäen, Finnland, Schweden, Norwegen, sowie bei den Zuflüssen des weißen Meeres, Irland, Schottland und Island. Bis zu einer Höhe von 2600m bevölkert er die Alpen.

Das Aussehen und die Färbungen unterscheiden sich nur wenig von den verwandten Bachsaiblingen. Der See- Saibling zählt zu den Langlebigen ihrer Art (bis zu 40 Jahren) und bevorzugen eher tiefere Gewässer.

Sie ernähren sich von Larven, Insekten, Muscheln, kleinere Formen des Seesaiblings (z.B. in den Alpen heimisch) von Plankton.

Man unterscheidet bei der Laichzeit zwischen Uferlaicher und Grundlaicher. Die Uferlaicher laichen in der Zeit von September bis Jänner, hingegen die Grundlaicher, in 20-80 Metern Tiefe, auf dem Steinboden, von Juli bis August.

Es gibt auch noch eine Kreuzung zwischen Bach- und Seesaibling. Der Elsässer Saibling, der in der Gastronomie Verwendung findet.

 

Ich wünsche weiterhin viel Spaß am Wasser und hoffen, dass ich euch mit diesen Informationen über den Saibling weiterhelfen konnten.

 

Euer Anglerspezi

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