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Die besten Tipps zum Karpfen angeln.

Mit diesen Tipps, lässt sich der Karpfen angeln!Karpfen angeln

Zugegeben, wenn man sich voll und ganz dem Karpfen angeln verschreibt, muss man schon ein wenig verrückt sein. Denn der Karpfenangler nimmt vieles in Kauf, damit er auch sein Ziel erreicht. Meist sind es brennende Sonne, kalte Nächte oder verregnete Tage. Wenn man dabei bedenkt, dass oft Wochenlang keine Bisse kommen, obwohl Köder, Gewässer und Montage sorgfältig gewählt wurden, kann es schnell frustrierend wirken.

Im Laufe der Jahre konnte ich viele Erkenntnisse sammeln, die mir beim Karpfen angeln zum Erfolg verhalfen. Die folgenden Tipps sollten euch dabei helfen, dem Traumfang ein Stück näher zu kommen.

Wählt euren Platz gut aus!

Die richtige Platzwahl ist sozusagen das A und O beim Karpfenansitz. Denn wenn man sich nicht die Zeit nimmt und das Gewässer richtig auskundschaftet, ärgert man sich den ganzen Tag, dass man den falschen Platz fürs Karpfen angeln gewählt hat.

Sobald ich mich zu einem Gewässer begebe, nehme ich mir ein paar Minuten um zu schauen, wo die Fische stehen könnten und suche verdächtige Hot Spots. Bis jetzt waren diese Minuten immer gut investiert und trugen zu meinen Erfolg bei.

Die Hot Spots variieren von Revier zu Revier. Aber grundsätzlich kann man nach diesen Kriterien vorgehen.

Im Frühjahr sind die Flachwasserbereiche gut zu befischen, die lange der Sonne ausgesetzt sind, da sich diese schnell durch die Sonne aufwärmen und der Karpfen sich gerne dort aufhält. Im Sommer hingegen positioniert man seinen Köder eher an tieferen, kühleren Spots. Sobald der Herbst angebrochen ist, befinden sich die Karpfen häufig auf Plateaus und schlagen sich ihre Bäuche mit Larven und sonstigem Kleingetier voll.

 

Den Wind verfolgen!

Ist man am Gewässer, sollte man beim Karpfen angeln immer den Wind beobachten. Der Wind hat einen entscheidenden Einfluss darauf,  wo sich die Karpfen gerade aufhalten.

Am besten ist es natürlich, wenn man dies auch schon bei der Platzwahl mit einbezieht. Optimal sind konstante auflandige Winde. Für den Fall ,dass der Wind dennoch die Richtung ändert, sollte man bestenfalls auch mobil sein. Es kann sich echt lohnen!

 

Keine Scheu vor neue Wege!Karpfen angeln

Oft ist es so, dass die meistbefischten Plätze die sind, die man leicht mit einem Rad oder Auto erreichen kann. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Doch möchte man sich einen Vorteil beim Karpfen angeln sichern, sollte man keine Scheu haben einen Fußmarsch hinzulegen, um zu Spots zu gelangen die nicht so stark befischt werden.

Karpfen werden schnell misstrauisch, wenn ihnen ständig Blei um die Ohren fliegt und Schnüre reinhängen, daher weichen sie oft und gerne an anderen Plätze aus.

Ruhe am Platz und Spot wird oft belohnt!

Der Karpfen ist dafür berüchtigt, dass er die Anwesenheit des Anglers „riecht“. Deshalb herrscht bei mir am Platz stets Ruhe und wenn ich reden, dann ganz leise oder ich verlasse den Platz.

Wenn es möglich ist, sollte man beim Karpfen angeln auch seine Angelruten so platzieren, dass sie ein paar Meter entfernt vom Platz sind, wo man sich aufhält. Vermeidet auch, dass ihr die Montagen nicht zu oft auswerft, denn das Aufklatschen des Bleis kann eine große Scheuwirkung auf unsere misstrauischen Freunde haben. Viele Petrijünger machen oft den Fehler, dass sie ihre Angelruten zu hoch ablegen und die Schnur zu stark spannen. Je flacher die Schnur ins Wasser reinführt, umso weniger Verdacht schöpft der Karpfen und die Chance steigt, dass er den Köder auch nimmt und sich hakt.

 

Weniger ist oft mehr!

Haltet eure Montagen so einfach wie möglich beim Karpfen angeln. Der Fokus liegt nicht auf der Montage, doch viele Karpfenfreaks neigen dazu bei diesem Punkt herumzuexperimentieren und verschwenden oft kostbare Angelzeit.

Bei kurzen Ansitzen zählt jede Minute, in der die Angelrute nicht im Wasser ist. Daher sollte man sich lieber die Zeit nehmen und simple Montagen wählen.

Bei hartem Untergrund verwende ich gerne die klassische, halbfest montierte Selbsthakenmontage. Bei krautigen und schlammigen Untergrund nehme ich das Chod Rig. Mit dieser speziellen Form des Helikopter Rigs kann man gut auftreibende Köder, wie z. Bsp. Pop up´s verwenden.

 

Aktivität zahlt sich aus!

Wir Karpfen Angler haben ja bekanntlich den Ruf, dass wir ständig in unseren Zelten rumliegen, oder nur faul herumsitzen. Dem kann ich nicht zustimmen,  bleibt immer flexibel und reagiert auf die Hinweise, die euch die Fische beim Karpfen angeln geben. Damit möchten ich euch nur sagen, dass ihr immer die Fische beobachten sollt.

Die Karpfen verraten sich morgens und abends oft selbst durch buckeln und springen. Dort sollte man dann auch den Köder platzieren. An heißen Tagen erwischt man sie auch gerne beim Sonnenbaden. Wer dies beachtet, wird somit auch unterm Strich mehr fangen.

Flexibel bleiben und auch andere Methoden ausprobieren!

Karpfen angeln beschränkt sich heutzutage zum größtenteils nur auf elektrische Bissanzeiger und Selbsthakenmontage. Lasst euch nicht auf das beschränken, weil es gibt einige Methoden, wie man den Karpfen noch an den Haken lockt. Oberflächen oder Posen fischen sind gute Methoden, mehr Fisch in den Kescher zu führen.

Wenn man beobachtet, dass sich Fische gerade ein Sonnenbad genehmigen, ist Oberflächenfischen mit Sicherheit von Vorteil. Als Köder eignen sich Brot oder andere Köder die auf der Oberfläche treiben. In flachen Gewässern überliste ich gerne die Karpfen mit einem Wurm auf einer leichten Posen-Montage was mir oft zum Erfog führte.

Im Großen und Ganzen soll das heißen, dass ihr euch beim Karpfen angeln so gut wie nur möglich in den Fisch reinversetzt und im richtigen Moment eure Montage auch wechselt, auch wenn es ein wenig Erfahrung bedarf, um dies einzuschätzen. 

Qualität statt Quantität bei dem Hakenköder!  Karpfen angeln

Die Hochwertigkeit des Köders spielt auch eine wichtige Rolle. Man sollte sich hier immer folgende Fragen stellen: Wie Nahrhaft ist mein Köder für den Karpfen? Wird er an diesem Gewässer oft verwendet, oder bin ich der Erste? Die Köderwahl sollte immer gezielt sein und nicht blind irgendwelche Köder verwenden.
Einer der beliebtesten Köder beim Karpfen -angeln sind nach wie vor Boilies. Doch hier ist auch auf Qualität zu achten, da diese stark variieren kann und dies sich auch auf den Preis des Boilies auswirkt.
Es ist besser, weniger – aber dafür hochwertige- Boilies zu kaufen, die der Karpfen auf Grund ihrer Nahrhaftigkeit auch besser Verträgt.
Es gibt aber auch günstige hochwertige Köder, wie Tigernüsse, Kichererbsen, Salatherzen, Jungkartoffeln oder Dosenmais, die den Eiweißkugeln in Sachen Fängigkeit um nichts nachstehen.

Das richtige Anfüttern!

Oft sieht man Karpfenangler, die eimerweise Futter auf ihre Spots bringen aber trotzdem nichts fangen. Dies sollte man eher vermeiden. Karpfen sind zwar richtige Fressmaschinen, doch, wenn sie satt sind, sind sie satt. Daher ist es klüger, sparsam mit dem Anfüttern zu sein und sich an die Fresslaune der Fische anzupassen.

Tigernüsse, Mais und Boilies verdaut der Karpfen eher langsam und daher ist es nur logisch, dass man nur wenig zu dem Anfuttermix dazu gibt und dafür mehr Partikel, wie Hanf oder Pellets verwendet. Diese kann der Karpfen besser und in größeren Mengen verarbeiten.

 

Berücksichtige alle Details!

Diese unscheinbaren Details werden oft vergessen und sind unter anderem oft entscheidend für den Fang.

  • Bevor man den Köder angreift, sollte man sich die Hände waschen.
  • Die Knoten der jeweiligen Montage kontrollieren.
  • Eines der wichtigsten Details, unserer Meinung nach, ist die Kontrolle, ob der Haken scharf ist. (Es gibt nichts ärgerlicheres, wenn der Drill wegen diesem Punkt scheitert.)
  • Schaut auch darauf, dass das Pop-up richtig ausbalanciert ist.

Denkt daran, die Montagen liegen oft stundenlang im Wasser, daher sollte man sich die paar Minuten nehmen und alles gut kontrollieren.Karpfen angeln

Habt ihr all diese Punkte beachtet und alles kontrolliert, steht dem Erfolg nichts mehr im Wege und ihr werdet erfolgreich beim Karpfen -angeln sein.

 

Ich wünsche euch in diesem Sinne, ein fröhliches „Petri Heil“ und habt Spaß am Wasser.

Euer Anglerspezi Peter

 

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