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Hecht – Tipps und Tricks zum Hechtangeln

hecht

Der Hecht (Esox Lucius) vermag es immer wieder, des Anglers Herz zum Schlagen und die Augen zum Glänzen zu bringen. Es gibt wo
hl kaum einen Angler, der nicht vom Fang eines kapitalen
Exemplars dieser Meisterjäger träumt oder sentimental auf solch einen Sensationsfang zurückblickt. Welche Tipps, Tricks und Grundregeln bringen einen aber seinem Traum vom Fangerfolg näh

Der perfekte Platz mit Wind im Rücken

Wer am falschen Ort angelt, der geht leer aus. Wer möchte das schon? Die absolut richtigen Orte hingegen, einen dicken Hecht zu erbeuten, sind Baggerseen in Kiesgruben. Diese Hotspots werden kaum gezielt befischt und bieten den raubenden Riesenfischen so ein perfektes Refugium zum Leben und ausreichend Beute zum Jagen.

Habt ihr dann noch den Wind im Rücken, der den Köder ¸über den See gleiten lässt, seid ihr eurem Sensationsfang bereits ein gutes Stück nähergekommen.

Fischt niemals tiefer als 4 m!

Um zu verstehen, warum ihr beim Hechtangeln nicht zu tief fischen dürft, müsst ihr euch das Jagdverhalten dieses aggressiven Raubfisches verinnerlichen: Er lauert mit seinem Kopf Richtung Wasseroberfläche blickend, beobachtet seine Beute für längere Zeit und greift diese mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h von unten an.

Süßwasserfisch trifft Meeresfisch?

Es mag ungewöhnlich klingen, aber ein Köder aus Meeresfisch an der Angelschnur lockt am richtigen Ort ausgelegt höchst erfolgreich binnen kurzer Zeit den Meister der Süßwasserräuber an. Makrele und Co scheinen für den Hecht wohl ein besonders delikates Häppchen zu sein! Verwendet auch zum Anfüttern Meeresfische oder möglicherweise Fluo-Futter.

Verstärke deine Wobbler!

Die Kraft und Angriffslust des Hechtes kann das Angeln rasch zu einem teuren Vergnügen für dich machen. Rüste dich und deine Gummifische bereits im Voraus gut gegen die Attacken des Superräubers: Verstärke den Ansatz des Wobblerkörpers mit einem Zweikomponentenkleber. Die Tauchschaufel verstärken wir einfach und effizient mit einem kleinen Stück Plastik, das wir aus einer Flasche herausschneiden und hinter der Tauchschaufel ankleben.

Mit Spinner zum Hecht erfolg.

Mit seinem Metallblatt, das um seine eigene Achse rotiert, wenn an der Angelleine der Spinnrute gezogen wird, erzeugt der Spinner Druckwellen, die die werte Aufmerksamkeit des Jägers auf sich ziehen. Dieser Effekt ist besonders in trüberen Gewässern wertvoll.
Ich empfehle, einen Spinner oder einen kanadischen Spin-N-Glo vor den Wobbler (Barschdekor) oder den toten Köderfisch zu spannen ,dass macht die Hechte bissfreudiger.
Der Spinner beim Hechtfischen sollte der Größe 3 entsprechen, ganz leicht und silbern sein, mit schwarzen oder roten Streifen und einem großen, beinahe runden Spinnerblatt. Am Besten ihr verseht die Schnuröse des Wobblers mit einem Sprengring von mindestens 10 mm und verwendet ein feines Stahlvorfach. Schaltet im Idealfall einen weiteren Sprengring zwischen Wobbler und Enddrilling.

Großer Fisch ,großer Hunger

Lasst euch gesagt sein: Der König unter den Süßwasserräubern gibt sich nicht mit „Peanuts“ zufrieden. Er hat Hunger, großen Hunger. Und er strebt bei der Jagd nach Großem. Er frisst nicht nur andere Fische, sondern auch Artgenossen und zählt auch Frösche, kleine Säuger und Vögel (von ausgewachsenen Teichrallen ist hier die Rede) zu seiner Nahrungspalette.
Also vergesst bitte Stinte, Sardinen und Co und greift zu größeren Köderhappen wie beispielsweise Makrelen.
Achtet auch bei den von euch verwendeten Spinnern darauf, dass diese nicht zu klein geraten

Der perfekte Drill

Habt ihr euren Hecht nun endlich an der Rute, so gibt es einige wichtige Grundregeln zu beachten;

Phase 1

Solange der Hecht noch nicht in eurer unmittelbaren Nähe ist, sondern weiter entfernt oder etwas tiefer unten, trödelt nicht, macht aber auch keinen zu großen Druck.
Am Besten ist es, mit ein wenig Gefühl und sanftem Druck auf Zeit zu setzen.
Haltet dabei die Rute stets entgegen der Schwimmrichtung des Fisches und drillt dabei mit gleichmäßigem Zug. Kommt der Hecht dann in gleichmäßigem Zug zu euch, so ist er vermutlich bereit, gelandet zu werden. Rechnet aber auch hier mit einigen wenigen eher gemächlichen Ausreißversuchen

Phase 2

Befindet sich der Hecht nun in eurer Nähe bzw. nahe der Wasseroberfläche, verschärft sich die Situation.
Der Kescher sollte dann gegebenenfalls schon parat liegen, und der Hecht möglichst mit einer Bewegung in Hand- bzw. Kescherreichweite gebracht werden.
Bitte vermeidet es, einen Hecht in nächster Nähe zu drillen. Der Räuber kann in dieser Situation nämlich sehr aggressiv und wild werden und springen. Glaubt uns, ihr bevorzugt es, solch einen Sprung aus größerer Entfernung zu beobachten.
Und noch etwas: Ist der Kescher zu klein, verwendet eure Händelein! Achtet dabei darauf, dass eure Hände nicht in die Schnur geraten, die Spannung nicht verloren geht und ihr den Hecht beim ersten Versuch landet!

Wie immer hoffe ich, dass meine Tipps und Tricks für euch hilfreich waren und euch eurem Ziel näher gebracht haben!
In diesem Sinne: „Petri Heilì“ und habt wie immer Spaß am Wasser.

Euer Anglerspezi

 

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