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Angeln mit Partikeln.

Mit-Partikeln-angelnDas Angeln mit Partikeln kann oft zum großen Fisch führen. Das wissen Karpfen und Barbenangler schon lange. Hier in diesen Beitrag möchte ich euch ein wenig das Angeln mit Partikeln näher bringen und euch kurz über diese Miniköder erzählen.

Angler, die sich auf Barben spezialisiert haben, fanden einmal heraus, dass sie mit kleinen Ködern gute erfolge erzielen können. Sie experimentierten viel und kamen so auf den Entschluss “ je kleiner der Köder, desto größer die Barbe“. Heutzutage weiss inzwischen jeder Friedfischangler, dass reichliches Maden anfüttern zu einem krisensicheren Lockmittel für die Bartelträgerinnen gehört. Doch auch andere Miniköder stehen für gute Fänge in der Friedfischangelei. Hanf, Mais oder Maden sind kaum wegzudenken in unseren Anfuttermittel und werden auch gerne bei den Fischen gesehen.

Auch ich machte meine Erfahrungen mit Partikel und musste feststellen, dass die kleinen Köder viele Fischarten ansprechen z. B. Brassen, Rotaugen und Döbel. Kapitale Friedfische mögen gerne Teppiche aus kleinen Ködern. Große Mengen an Miniködern versetzen die Fische in einen wahren Fressrausch. Wer diesen Aussagen keinen Glauben schenken möchte, dem kann ich nur raten, an einem klaren Gewässer mit guten Beststand zu gehen und dort eine Handvoll Hanf reinzuwerfen und sehen, was geschieht. Man kann dann sehr gut beobachten, wie sich die Fische oftmals schon in der Absinkphase auf die Partikel stürzen. Wenn unsere Freunde die Fische sich erst einmal in so einen Fressrausch versetzen, ist es ein Leichtes die dann zu fangen. Meiner Meinung nach ist hier die Wahl vom Hakenköder dann nebensächlich.

Wenn mich das Fieber packte und ich ging Angeln mit Partikeln z. B. Hanf, dann hängte ich nur ein Maiskorn auf den Haken. Ich konnte so schon den einen oder anderen stattlichen Friedfisch überlisten.

Fixiert auf Kleinstköder.

Des Öfteren konnte ich beobachten wie Fischschwärme die in Ufernähe umherziehen sich auf kleine Köder fixierten. Durch diese Beobachtungen wurde mir plötzlich klar, dass große schwere Teigklumpen nicht zum Erfolg führen. In darauf folgenden Ansitzen änderte ich meine Strategie und stieg immer mehr auf Partikel in meiner Anfuttermischung um und stellte fest, dass sich somit meine fang Erfolge häuften.
Sobald sich Friedfische an solch kleine Köder gewöhnt haben, so beißen sie vertrauensvoll und ohne zu zögern zu. Noch mehr als wie bei anderen Ködern.

Natürlich sollte man immer ein Auge darauf werfen, wie die Bodenbeschaffenheit im jeweiligen Gewässer ist. Besitzt das Gewässer eher einen weichen schlammigen Grund, so sollte man eher von Maden und Mais absehen und hier auf gekochten Reis ausweichen. Reis bringt viele Vorteile mit sich, er ähnelt kleinen Maden, er ist leicht und auch preisgünstig. Weil Reis wie schon zuvor erwähnt sehr leicht ist, kann er bei schlammigen und weichen Boden nicht einsinken und bietet für unsere Friedfische einen optimalen optischen Reiz. Nebenbei kann man ihn auch ohne Weiteres in rauen Mengen füttern.

Mein Favorit ist Langkornreis, den ich ein wenig kürzer koche, als wie ich ihn zum Essen zubereiten würde. Eine Menge von ca. 2,5 kg bis 3 kg verteile ich dann auf einer Fläche von 25 Quadratmeter. Das sollte die Fische für einige Stunden am Platz halten. Natürlich muss man immer im Hinterkopf haben das, dass angeln mit Partikeln nicht für jedes Gewässer ein Garant für kapitale Fänge ist. Doch Angler, die ausschließlich nur mit großen Ködern angeln, versäumen viele Möglichkeiten.

Zum Schluss wünsche ich euch viel Erfolg beim Angeln mit Partikel und habt immer Freude am Wasser.

Euer Anglerspezi
Peter

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