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Barschangeln im März – Weiche Köder verführen zum Biss!

Barsch-angeln-im-MärzDie ersten Gewässer sind frei vom Eis und für viele Angler ist das der Zeitpunkt für die ersten Barsche. Wenn man einen guten Erfolg beim Barschangeln im März erreichen möchte, ist eine langsam geführte Gummiwurm-Montage der Schlüssel dafür.

 

Weiche Köder verführen zum Biss!

 

Sobald sich die ersten eisfreien Stellen auf den Gewässern zu sehen sind, kann man davon ausgehen das sich unter der Wasseroberfläche die ersten Fische tummeln. Für die Barsche ist, dass das Startsignal, um in flache Gewässer zu ziehen. Solche flachen Stellen erwärmen sich recht schnell und es reichen schon wenige Sonnentage aus und man kann hier die Stachelflosser antreffen. Je nach Größe solcher eisfreien Zonen wählt man seine Angelmethode. In den meisten Gewässern trifft man nur auf eine Stelle, die aber dafür einige Quadratmeter groß sein kann.

 

Dezente Köder für mehr Erfolg!

Macht man solche stellen aus, stellt man sich gleich die Frage: Wie finde und fange ich die Barsche? Natürlich könnte man hier für ein schnelles Abfischen sogenannte Crankbaits verwenden, aber mit solchem bauchigen Wobbler bringt man zu viel Unruhe ins Wasser.

Minnows währen hier schon eine bessere Wahl, aber sprechen auch nicht alle Barsche an. Beim Barschangeln im März sollte man viel langsamer und dezenter angeln und künstliche Würmer verwenden. Mit Zentimeter langen, gesalzenen Gummiwürmern erzielt man meiner Meinung nach, die besten Erfolge!

Der Grund dafür ist ganz einfach erklärt. Natürlich verabscheuen die Barsche keine großen Köder dennoch führen diese zu viel mehr Fehlbissen. Ein weiterer Grund ist dafür das man auf kleinere Köder eine höhere Bissfrequenz erzielt, dass in der kalten Jahreszeit von Vorteil ist. Natürlich muss man auch den Köder Bodennah anbieten und ihn dem entsprechend beschweren mit sogenannten „Nailsinker“. Diese speziellen gerippten Gewichte in Nagelform, steckt man ganz einfach in den Gummiwurm am Kopfende.

Alternative für Nailsinker

 

Eine gute Alternative zu den Nailsinker die im Angelladen angeboten werden sind herkömmliche Schrauben aus der Werkzeugkiste. Man schraubt sie einfach in den Gummiwurm mit dem Gewinde rein. Dank den Schrauben hat der Köder dann ein gradliniges sink Verhalten.

Je nach Kraut bewuchs im Wasser, wählt man dann auch sein Hakenmodell mit einen Krautschutz aus. Der Haken wird dann einfach mittig durch den Gummiwurm gestochen.

Beim Barschangeln im März sollte man am besten eine leichte Baitcast-Rute verwenden. Mit einer Länge von 2,10 Meter und der entsprechenden Baitcast-Rolle, mit der man auch mühelos leichte Gewichte werfen kann, beschleunigt man beim Wurf die Montage gleichmäßig. Durch das Gleichmäßige beschleunigen verhindert man auch, dass der Gummiwurm ausreisen kann. Zudem hat die Rute eine sehr weiche Spitze, dass sie ideal für solch eine Angelei macht.

Beim angeln sollte man die Schnur immer straff halten. Mit einer zu harten Rute würde dies dazu führen, dass der Fisch den Köder nicht einsaugen kann.

Den Anhieb muss man geduldig setzen!

Wenn der Gummiwurm nach dem Auswurf den Grund erreicht hat, zieht man ihn mit leichten Pausen über den Boden. Dabei werden kleine Vibrationen auf den Wurm übertragen und machen zusätzliche bewegungen mit der Rutenspitze unnötig. Das geringe Gewicht vom Köder sorgt dafür, dass der Köder nicht zu schnell über den Grund gezogen wird und sich auch nicht anhebt.

Bei einem hochmodulierten Kohlefaserblank fühlt man den Biss relativ gut, aber hier schlägt man dennoch nicht sofort an. Ein zu schnelles anschlagen führt meistens dazu, dass man den Fisch nicht hakt und wohlmöglich den Köder verliert. In der ersten Phase eines erfühlten Bisses ist es oft so, dass der Räuber den Köder an einem Ende hält, um in vor einer weiteren Flucht abzuhalten. Erst in der zweiten Phase saugt er den Köder komplett ein. Dem zufolge ist es empfehlenswert den Fisch genügend Zeit zugeben damit er den Köder ganz in Ruhe aufnehmen kann. Erst wenn man einen seitlichen Schnur-drift bemerkt setzt man den Anhieb.

Tipp: Verzichte auf Snaps!

Wenn man sehr langsam angelt, sollte man sich immer vor Augen halten, dass der Fisch auch genügend Zeit hat, den Köder zu inspizieren. Da kann ein Einhänger manchmal schon entscheiden für den Fisch sein. Ich empfehle hier lediglich eine 0,20er Fluorocarbon die direkt an einen einzel Haken geknotet wird.

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag zum Barschangeln im März gut gefallen und wünsche euch viel Spaß am Wasser!

Euer Anglerspezi

Peter

 

Hier noch die 5 größten fehler beim Barschangeln:

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