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8 Tipps zum Zanderangeln im Sommer

Zanderangeln im Sommer macht einfach Spaß, besonders dann, wenn man den Stachelritter vertikal vom Boot aus nachstellt. Hier in diesen Beitrag habe ich ein paar tolle Tipps, mit denen ihr noch besser fangt.

 

Tipp 1: „Die Strategie“

Beim Zanderangeln im Sommer beangelt man am besten verschiedene Stellen mit unterschiedlicher Bodenstruktur, damit man so schnell wie möglich eine bestimmte Angelstrategie findet. Beginne am besten an Plateaus und an Unterwasserbergen, die von tieferen Gewässern umgeben sind. Zandergewässer die eine Tiefe von ca. 20 – 40 Meter Vorweisen sind meiner Meinung nach ideal dafür geeignet und die Räuber findet man hier meist in einer Tiefe von acht bis zehn Meter. In flacheren Seen halten sich Zanderschwärme meist im flachen Wasser auf.

 

Der Wind ist beim Vertikalangeln ein wichtiger Faktor, denn er bestimmt wie man seinen Köder am besten präsentiert. Am besten ist, wenn man an windgeschützten Gewässerzonen beginnt und erst, wenn hier die Bisse ausbleiben nimmt man einen Wechsel an windige Stellen vor.

 

Tipp 2: „Große Köder“

Da man in der Regel die interessanten Stellen schnell beangelt sollte man darauf achten, dass der Köder den man fürs Zanderangeln im Sommer wählt, eine hohe Aufmerksamkeit erregt beim Zander. Ich greife hier gerne zu sehr großen Ködern die eine Länge von ca. 25 Zentimeter besitzen, erst wenn der XXL-Köder keinen Biss bringt, wechsle ich auf Gummifische mit einer Größe von 15 bis 18 Zentimeter.

Tipp 3: „Teste verschiedene Farben“

Man sollte immer mehrere Köder dabei haben mit unterschiedlichen Färbungen. Gut wäre vier verschiedene Färbungen mit zuhaben von natural bis hin zu grellen.

Bei klaren Gewässern verwende ich gerne natürliches Design und umso drüber das Gewässer wird, umso greller fallt dann der Köder aus.

 

Tipp 4: „Aromen als Lockstoff“

Heut zutage findet man in verschieden Angelläden und auch Angel-Onlineshop´s ein großes Sortiment an Raubfisch-Lockstoffe. Solch Lockstoffe ergeben vor allem an schwierigen Tagen Sinn und bringen den einen oder anderen Biss. Am besten haben sich bei mir Krabben-, Fisch- und Knoblaucharomen bewährt. Wobei man bei Knoblaucharomen dazusagen muss, dass man diese das ganze Jahr über mit Erfolg verwenden kann.

 

Tipp 5: „Bewegende Köder“

Man sollte darauf achten, dass man den Köder genügend Bewegung verleiht. Man wird keinen Zander zum bis überreden können, wenn man den Köder nur durch das Gewässer leiert. Sobald der Köder ins Wasser gebracht wurde, lässt man ihn bis knapp über den Grund absinken. Danach haltet man den Köder einige Sekunden Still und dann beginnt man ihn in raschen Bewegungen ca. einen halben Meter ihn auf und ab zu bewegen. Anschließen sollte man, dann den Köder für einige Sekunden in der erhöhten Position halten. Wenn die Zander in guter Beißlaune sind, können sie in diesen Bewegungen nicht widerstehen.

 

Tipp 6: „Unterschiedlich Köder“

Man sollte immer verschiedene Köderarten mithaben und mit diesen dann experimentieren. Ich beginne meisten mit dem Köder, der das aggressivste Bewegungsverhalten hat, und wechsle erst dann auf dezentere Köder, wenn die aggressiven versagen. Gummifische mit Schwanzteller laufen sehr aggressiv, gefolgt von Doppeschwanz-Twister.

 

Tipp 7: „rasselnde Köder“

Bei Geräuschen werden die Zander im Sommer sehr neugierig eine gute Methode ist, wenn man den Köder auf den Grund aufklatschen lässt, aber es gibt natürlich auch andere. Zum Beispiel kann man seinen Köder noch mit Rasselkapseln modifizieren, die man am Haken oder im Gummifisch anbringt. Solch ein Köder erweckt die Neugier des Zanders von oben bis zum Grund und erhöht die Bissfrequenz.

Tipp 8: „Natürköder“

Wie jeder Angler wissen sollte, sollte man immer ein Ass im Ärmel haben. Gerade beim Zanderangel im Sommer können beißfaule Stachelritter den „Köfi“ nicht widerstehen. Der Naturköder kann ganz entspannt mit einer „toten Rute“ präsentiert werden. Sehr wirksam, hat sich der Köderfisch bei mir an Tagen, wo es starke Wetterschwankungen gab erwiesen.

 

Ich hoffe diese Tipps können euch helfen beim Zanderangeln im Sommer und ich wünsche euch viel Erfolg dabei.

 

Euer Anglerspezi

Peter

 

Hier noch die 5 häufigsten Fehler beim Zanderangeln

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1 Comments

  1. Toller Beitrag nach weiter so! LG Sebastian

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